Nas - Ikaria

 

Nas (bei Google Maps ‘Cato Raches’ genannt) liegt ca. 5 Kilometer südlich von Armenistis und ist mit einer gut ausgebauten Straße problemlos erreichbar. Lediglich ein kleines Stück (ca. 200m) ist kurioserweise (noch) Rumpelstraße (2009).

 

Der Ort ist archäologisch bedeutsam wegen den Überresten eines Artemis-Tempels. Die Grundmauern sind noch zu erkennen - und sie liegen ausgerechnet an einer lieblichen Bade-Bucht (genannt  “Panoramio”), in welche ein kleiner Bergfluß (mit Namen “Halaris”) einmündet.

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt in Nas einige Restaurants und interessante Wohnmöglichkeiten. Z.B. in dem Restaurant “Artemis”, von dem man den direkten Blick auf die Artemis-Bucht hat. Hier kann man  hübsche Zimmer mit Benutzung einer Panorama-Terrasse mieten (für 20 € im Mai, was 2009 ein guter Preis war). Doch gibt es in Nas keinen Laden bzw. ‘Supermarket’, sodaß man zum Einkaufen nach Armenistis muß, wenn man sich sein Frühstück selber machen will oder sein Bier abends für nur 1 € statt 2 €  trinken will. In jedem Fall hat ein Zimmer auch noch einen Kühlschrank und die ‘Studios’ (die natürlich etwas teurer sind) haben noch eine kleine Küche mit Grundausstattung. Hier ein Foto von uns im Restaurant ‘Artemis’:

 

 

 

 

 

 

 

Bild von dem Besitzer des ‘Artemis’ mit seiner freundlichen Tochter (die normalerweise in Athen lebt):

 

 

 

 

 

 

 

Ab Nas ist die Straße Richtung Süden (noch) nicht ausgebaut, sondern die klassische Holperstraße. Es soll dann übrigens weiter südlich durch interessante Landschaften gehen, wie verschiedentlich berichtet wird. Wenn man nun diese Holperstraße von Nas aus 1 km weiter läuft bis die Straße das Ende des Artemis-Tales erreicht hat, so startet hier ein offizieller Wanderweg, der sich dem Flüßchen entlang in die Berge hochschlängelt. Es handelt sich um einen der uralten Wege, die meines schwachen historischen Wissens von den Venezianern (ab 1200), als diese die Herrschaft über den östlichen Mittelmeerraum hatten, weiter ausgebaut wurden (mit Brücken, Treppen, Seitenbefestigungen usw.). Aus der venezianischen Zeit gibt es übrigens eine äußerst hoch liegende Burg der Venezianer (“Kastro” genannt) auf dem Berg neben dem Oros Kefala.

 

 

 

 

(Brückenfoto mit freundlicher Genehmigung von Marianne Peters)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin hier wieder mal begeisterter Bergfluß-Bader:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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