Evdilos 1985

 

Wir machten uns jeden 2. Tag oder so von Kampos auf den Weg nach Evdilos - die Straße entlang zu Fuß. Denn nur in Evdilos gab es frisches Brot, Eier, Tomaten, Zwiebeln und anderes zu kaufen, was Vassili in seinem Laden nicht hatte.  ( Im Hintergrund links sieht man übrigens den Kampos-Beach).

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist die ‘Bäcker-Straße’ in Evdilos. Denn links von mir (bei dem ebenerdigen Fenster) befindet sich die Evdilonser Bäckerei - mit wunderbar frischem griechischem Weißbrot -  genau richtig für unsere ‘Augeneier’ (Spiegeleier) in Olivenöl oder für Butterbrote mit Ikarienser Honig.

 

 

 

 

 

 

 

Links erkennt man ein Stück der damaligen Hafenanlage von Evdilos, in der ein paar Fischerboote dümpeln. Einmal in der Woche (Sonntags) kam hier ein größeres Schiff Richtung Athen. Denn normalerweise ging 1985 die Route von Athen nach Samos (und zurück) über Agios Kyrikos, und nicht täglich über Evdilos - wie heutzutage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir laufen jetzt diese Mutter schöner Straßen runter zum Zentrum von Evdilos

 

 

 

 

 

 

 

Nebenbei beachten wir aber noch folgende Ausschnitte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor wir uns dem Zentrum zuwenden, entdeckt Barbara noch diese wunderbare Treppe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das also ist das Zentrum des (damalig!) kleinen verschlafenen Städtchens Evdilos. Hinten in der Ecke des kleinen Beaches, in der Nähe des Kafeneion, treiben sich weiße Enten herum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man fühlt sich trotz rostiger Betonmischmaschine im Vordergrund irgendwie zurückversetzt in die Goethe-Zeit:

 

 

 

 

 

 

 

Man greift förmlich, welche Ruhe und welcher Frieden dieser Platz mit seinem kleinen Strand abstrahlt. Ich freute mich insbesondere über Häuser, die nicht bewohnt waren oder leer standen - wie vor allem die drei Häuser (bzw. Ruinen) links. Das drückte für mich Großzügigkeit, Freiheit, Gelassenheit aus - und war eine typische Realität des früheren Griechenland, so wie ich es liebenswert fand. Deshalb war für mich dieses Bild von Evdilos immer Etwas, das ich in meinem Herzen bewahrt habe.

 

 

 

 

 

 

 

Weiß der Kuckuck, was die da für ein Schul- oder sonstiges Fest feiern.

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Griechenland kann es verdammt trüb sein... Man beachte neben den damals typischen grün-weißen griechischen Bussen auch die Inschrift der KKE ( , d.i. die Kommunistische Partei von Hellas oben an der Kirchenmauer). Die beiden Lastwagen warten womöglich auf das einwöchige Schiff nach Athen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Junge Ikarianer werden zum Militär eingezogen und müssen als erstes Warten üben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gehen jetzt nach Hause  - nach Kampos, und sehen vor uns auf dem Weg durch Evdilos dieses liebende Paar.

 

 

 

 

 

 

 

Es glaubt einem ja kein Schwein, wenn man sagt, daß hier früher (mindestens zwischen 1980-1985) ein martialisches Kriegerdenkmal war:

 

 

 

 

 

 

 

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