(2) Ikaria - Greece 2009

 

Hier bei dem Kirchlein ist offenbar eine der wenigen Stellen, wo Altes sich mit Neuerem halbwegs glücklich zu vermählen versucht.

 

 

 

 

 

 

 

Das kleine bemalte Häuschen im Hintergrund scheint bewohnt zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

Der einzige Ort in den Bergen mit kleinen Bistros und Läden: Christos Raches (südlich von Armenistis).

Ansonsten ist in fast allen kleineren Orten der Insel im Mai der Hund begraben. Sofern es überhaupt in den diversen Geister-Orten was gibt außer unbewohnten Beton-Neubauten (für Athener und Auslandsgriechen, die im August wie die Heuschrecken angerückt kommen).

Aber da es hier zum Frühstück in keinem der Bistros unsere geliebten Augeneier (dt. Spiegeleier) gab, war das schöne Christos Raches für uns leider nur ein Quickie mit nem Greek-Coffee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um die Autobatterie zu schonen, benutzten wir auch im Auto, wenn wir abends unser Bier tranken, unsere kleine mobile Stereoanlage von “Auvisio”  (PS 1092). Sie hat einen kristallklaren Supersound. Der Batterieverbrauch (vier AA-Batterien) ist minimal. Das ideale Teil zum Reisen. Es empfiehlt sich übrigens eine extra Lautstärke-Regulierung, wie sie hier vorne am Spiegel (links von der Erdnußdose) hängt.

 

Rechts neben den silbernen Stereoboxen ist ein kleiner mp3-Player (Trekstor, i.Beat xtension), den man mit einer SD-Karte bestücken kann. Wenn man mehrere 2 GB-SD-Karten hat, kann man etliche Stunden ohne Wiederholung Musikstücke hören (angeblich gehen auch 16 GB-SD-Karten). Die AAA-Batterie hält ziemlich lange. [Das Ding kann ich nur wärmstens empfehlen! Ich habe 3 Stück davon. Ich mußte die 2 GB-SD-Karte allerdings aufteilen in vier Verzeichnisse mit ca. 500-MB. Das kann aber auch an einer älteren Firmware 2.09.82.08 liegen. Die beste Firmware ist 2.09.82.09. Eine neuere  Firmware 2.09.82.10 verringert die Lautstärke erheblich und ist deswegen auf keinen Fall zu empfehlen. Wahrscheinlich irgendsone dreckige neuere EU-Richtlinie]. Übrigens ließ sich der mp3-Player an die Aux-Buchse des Auto-Radios anschließen. Hat einwandfrei geklappt, wenn man seine Lautstärke minimiert hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angefahrene (angeblich ungiftige) Schlange

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Ikaria gibt es tatsächlich heiße Mineralquellen. Therma ist ein Thermalbadeort hauptsächlich für Griechen, der jedoch erst ab Juni im Betrieb ist. Aber praktisch jeder Tourist, der ein Auto gemietet hat, sucht nach der heißen Quelle am Meer in der Nähe von Agios Kirikos - doch die wenigsten finden sie. Wir selber mußten mehrere Anläufe starten, um sie endlich zu finden. Man fährt also von Agios Kirikos in süd-westliche Richtung (also nicht Richtung Therma, das nordöstlich liegt sondern entgegengesetzt). Irgendwo nach vielleicht 5 Kilometern ist (links) ein blaues Schild mit einem Pfeil zu sehen - hier auf dem Foto rechts, weil in Richtung Agios Kirikos fotografiert wurde:

 

Der Pfeil deutet auf ein kaum sichtbares Schild im Gebüsch:

...auf dem geschrieben steht:

Dann geht man einen Weg hinunter, der für Gehandicappte eher suboptimal ist. Er eignet sich mehr für Leute, die eh so eine heiße Quelle aus Gesundheitsgründen nicht nötig haben - sondern sowieso nur für’s Gaudi.

Der Weg dort hin erfordert mindestens mal festes Schuhwerk.

 

Doch für den, der/die es schafft und sportlich genug ist, alle Hürden - auch ins Wasser zu nehmen, kann es ein wahres Erlebnis sein. Man sollte jedoch aufpassen, daß man sich nicht verbrüht. Das Quellwasser ist rötlich, sodaß man seinen Verlauf im Meerwasser verfolgen kann.

Die folgenden Fotos der Mineralquelle sind freundlicherweise mit Erlaubnis von Marianne Peters hier in die Internet-Site gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gialiskari in der Nähe von Armenistis.

 

 

 

Der Hafen von Gialiskari

 

 

 

 

 

 

Die kleine Kirche von Gialiskari, die man von weitem von Armenistis sieht.

 

 

 

 

 

 

 

Die Reparaturwerft der Fischerboote in Gialiskari

 

 

 

 

 

 

 

In dem Restaurant “Symposio, dessen Schild man rechts erkennt, waren wir mit Marianne verabredet. Das Restaurant wird von einer griechischen Frau, Smaro, die in Köln aufgewachsen ist und ihrem holländischen Mann (der im Winter zur See fährt) geführt. Smaro kocht sehr interessante Gerichte in dem Restaurant, die von den ausländischen Gästen, die sich mehr oder weniger kennen, begeistert aufgenommen werden. Sie erinnert sich gerne an ihre Kindheit, als sie ihre Sommerferien in Ikaria verbrachte. Ihr Vater war von der Insel. Sie waren dann ganz oben in den Bergen, noch hinter (Christos) Raches. Es gab damals kein elektrisches Licht und zum Schwimmen mußten sie den ganzen weiten Weg durch Wald und Berge nach Armenistis laufen - es gab keine Busse von dort. Sie erlebte diese Zeit damals auf der Insel als etwas ganz Besonderes und Wunderschönes.

 

 

 

 

 

 

 

Barbara im Symposio

 

 

 

 

 

 

 

Was für ein Glück, daß wir Marianne eines schönen Morgens als Anhalterin nach Nas (auch Kato Raches genannt) mitnehmen konnten!

 

Marianne ist ein sprudelnder Quell an Intelligenz & Lebendigkeit und hat jede Menge Interessantheiten auf Lager. Mit den Inhabern vom ‘Symposio’ hatte sie ein besonders gutes Verhältnis. Sie wohnte in einer Pension ganz in der Nähe und ging folglich Abends oft dort hin. So kam es, daß wir am gleichen Abend nach ihrer anstrengenden Wanderung (von Nas aus durch die Berge) uns im Symposio zum Abendessen trafen.

 

 

 

 

 

 

 

So sah dann der Abschied im Symposio beim Ouzo aus - von Barbara fotografiert:

 

 

 

 

 

 

 

 

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